Monthly Archives: Februar 2020

Das Bild des Eltern-werdens ist oft eines des absoluten Glücks und der völligen Harmonie. Was aber wenn der Start ins Leben nicht ganz so läuft wie erwartet? Was wenn es zu früh losgeht mit den Wehen, wenn die Ärzte aus Sorge um Mutter oder Kind dazu raten, das Baby schon frühzeitig auf die Welt zu holen? Was wenn aus der gewünschten „sanften Geburt“ ein Notkaiserschnitt wurde? Wenn das Neugeborene krank ist oder nicht gut trinken kann? Was wenn das erste Kuscheln nicht direkt nach der Geburt stattfinden kann, sondern vielleicht erst Stunden später auf einer Intensivstation wo massenhaft technische Geräte stehen und Alarme bimmeln?

Aber auch wenn nichts von diesen belastenden Ereignissen eintritt, die Geburt problemlos verläuft und sich die neue Familie nach wenigen Tagen zu Hause befindet, ist der Start manchmal nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Müdigkeit, Unsicherheit, Ratschläge von vielen Seiten und der große Wunsch „doch nur alles richtig zu machen“ üben in vielen Fällen einen großen Druck auf die Mütter und Väter aus. Manchmal bringt die Sorge die Eltern näher zusammen, manchmal kommt es aber auch dazu, dass die Sorge und Unsicherheit so groß ist, dass der gemeinsame Weg nicht gleich gefunden wird.

Das Unterstützungsangebot durch Frau Dr. Petra Krenn-Maritz findet in Einzel- oder Paarsitzungen statt und hat zum Ziel ressourcenorientiert und stärkend bestehende Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen sowie mögliche belastende Erfahrungen in die Lebensbiografie einzuordnen. Mein Anliegen ist es, Müttern und/oder Vätern in dieser Zeit zu helfen, gut in ihre Elternrolle zu finden und das Vertrauen in ihre Eltern-Kompetenz zu stärken.

Therapieangebot:

Einzeltherapie für Mütter oder Väter von Kindern, deren Start ins Leben auf Grund von Frühgeburtlichkeit oder Krankheit auf einer Intensivstation stattgefunden hat.

  • Bei vielen Eltern, deren Kinder nach der Geburt Zeit auf einer Neugeborenen-intensivstation verbringen mussten, entwickeln sich in den Wochen der Unsicherheit und Sorge Symptome wie vermehrte Unsicherheit, Angst, Schlafstörungen, angespannte Stimmung oder Nervosität. Auch nach Entlassung können diese Gefühle anhalten, manchmal sogar zunehmen.
  • Als Kinderärztin sehe ich welche weitreichenden Auswirkungen es für das Aufwachsen der Kinder hat, ob die Eltern einen Weg finden die Erfahrungen dieser schwierigen Zeit zu bewältigen. Durch meine langjährige Erfahrung mit belasteten Eltern habe ich ein Konzept für konkrete und niederschwellige Hilfe entwickelt. Eltern lernen dabei, wieder zu vertrauen – in die Gesundheit ihres Kindes, in ihre Elternschaft, in die Zukunft und ins Leben.

Unterstützung für Mütter oder Väter, die von den komplexen Anforderungen der Elternschaft gefordert sind, mit dem Ziel, Ihren persönlichen Weg zum Elternsein zu finden.

  • Mutter sein löst bei vielen Frauen neben der Freude auch große Unsicherheit und Selbstzweifel aus. Aus dem Wunsch heraus „alles ganz richtig“ zu machen, entsteht manchmal ein großer Druck und das Gefühl nicht gut genug zu sein. Gemeinsam bauen wir ein selbstbewusstes und individuelles Bild der eigenen Mutterrolle auf.
  • Begleitende Trauerarbeit bei Fehlgeburt oder Todgeburt. Keine gemeinsame Zeit miteinander verbringen zu können und sich nicht kennen gelernt zu haben, können zu anhaltender Trauer und großer Leere führen. Ich biete Unterstützung, um nach dieser schweren Erfahrung wieder mit Zuversicht in den Alltag zurück zu kehren.

Für weitere Information oder Terminvereinbarung:

www.wiedervertrauen.at