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Liebe Eltern!

Die Beschränkungen der sozialen Kontakte gehen in die dritte Woche – und wir alle wissen nicht, wie lange diese noch andauern werden. Daher haben unsere Therapeutinnen und unser Therapeut Ihnen hier eine Übersicht zusammengestellt, in welcher Form und für welche Indikationen Therapien in der Schumanngasse bzw.

Linda Steinbauer – Craniosacral Therapeutin
Frau Steinbauer steht weiterhin für Behandlungen von Babies mit Haltungs- oder Kopfasymmetrie sowie für Babies mit Schiefhals zur Verfügung – denn für diese Indikationen ist es sehr wichtig, dass sie zeitgerecht und regelmäßig behandelt werden. In dem kurzen Zeitfenster der ersten sechs Lebensmonate lässt sich eine Verformung bzw. Fehlhaltung relativ unkompliziert und am effektivsten therapieren, da der kopf in dieser Zeit am stärksten wächst. Für Frau Steinbauers kleine Patientinnen und Patienten mit den genannten Indikationen ist daher auch in der momentanen Ausnahmesituation und unter Einhaltung der Sicherungsvorkehrungen in unserer Ordination ein Fortsetzen der Therapie möglich.

Daniela Brand –  Physiotherapeutin
Frau Brand bietet online-Beratungsgespräche und Anleitungen für bestimmte Indikationen an, für dringliche Therapien bietet Sie ähnlich wie Frau Steinbauer auch Termine in der Praxis. Die Eltern werden gebeten, sich nach Zuweisung zur Physiotherapie über den Kinderarzt per email an Frau Brand (daniela.brand@kinderarztpraxis-schumanngasse.at) zu wenden, so dass Sie die geeignete Maßnahme mit den Eltern direkt besprechen kann. Reguläre Termine werden ansonsten ab 13.4. wieder vergeben.

 
Astrid Steindl, Schlafcoach

Frau Steindl bietet bei Schlafproblemen von Säuglingen und Kinderen via Telefon oder Skype sowohl generelle Informationsgespräche über Schlafen und Schlafhygiene als auch eine ausführliche Schlafabklärung und Schlafberatung (Schlafcoaching). Wir ersuchen um email an unsere Rezeption (ordination@kinderarztpraxis-schumanngasse.at), welche dann den Kontakt mit Frau Steindl herstellen wird bzw. die Anfrage an Frau Steindl weiterleitet.

Christian Martin, Logopäde
Therapien müssen – bedingt durch die Notwendigkeit der direkten Interaktion zwischen Logopäden und Kind – auf unbestimmte Zeit für die nächsten Wochen pausiert werden. Herr Martin bietet aber Screenings und Beratungen bzgl. eines Therapiestartes an: Anamnese und Screening bzgl. fraglicher Late-Talker Symptomatik können abgeklärt werden aus einer Mischung von telefonischer Anamnese und einem Video, das nach Anleitung aufgenommen und geschickt wird.  Lautbildungs- oder Verwendungsfehler werden über Videokonferenz abgeklärt. Die Eltern nehmen gleichzeitig mit dem Handy ein Audiofile auf, das sie anschließend an Herrn Martin schicken. Basierend darauf kann eine Auswertung und Beratung zum weiteren Procedere erfolgen. Direkte Kontaktaufnahme mit Herrn Martin bitte viachristian.martin@kinderarztpraxis-schumanngasse.at

 

Miriam Scheibl, Physiotherapeutin
Frau Scheibl bietet Online-Anleitung für folgende Indikationen an: Behandlung von Säuglingasymmetrie, Beratung bei Motorischer  Entwicklungsverzögerung, Übungen zur Therapie von Haltungsschwächen und Fussfehlstellungen und bittet um direkte Kontaktaufnahme unter 06503717010 oder miriam.scheibl@kinderarztpraxis-schumanngasse.at oder miriam@ortho-scheibl.at.

 

Vivien Kain, Psychotherapeutin
„Gerne biete ich Eltern in dieser aktuell herausfordernden Situation Eltern/Erziehungsberatung mittels Videotelefonie zu unterschiedlichen Themen an.  Der Umgang mit den Ängsten, Unsicherheiten, dem Gefühl der Überforderung, somatischen Symptomen, aggressiv-oppositionelles Verhalten oder auch Lern- und Leistungsschwierigkeiten der eigenen Kinder können anfänglich virtuell gut besprochen und eine beratende Unterstützung im Umgang damit angeboten werden.

Aber auch Ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten mit dieser neuen Lebensrealität, die Überlegung wie und was Sie den Kindern bestenfalls kommunizieren sollten, wie man die kommenden Wochen am brauchbarsten organisieren kann, wie Sie Ihren Kindern Sicherheit, Halt und Orientierung in dieser belastenden Zeit geben können, sind wichtige Themen für eine gemeinsame Elternberatung.“

Frau Kain ersucht bei Anfragen um direkte Kontaktaufnahme über vivien.kain@kinderarztpraxis-schumanngasse.at.

Veronika Ottenschläger, Ernährungswissenschafterin
Frau Ottenschläger bietet wie gewohnt Ernährungsberatung und Kochtipps inklusive Rezeptideen– jedoch nun eben via Skype, Telefon oder Mail. Bei Fragen zu den Themen Ernährung und Ernährungsberatung (inklusive Beikost, Ernährung bei Adipositas, Ernährung zur Stärkung des Immunsystems) wenden Sie sich bitte direkt an veronika.ottenschläger@kinderarztpraxis-schumanngasse.at oder telefonisch an 06645246004.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben und wünschen Ihnen einen guten Start in die Woche – das Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

 

 

 

 

Hinweise zu COVID-19 für rheumakranke Kinder und Jugendliche und deren Familien

Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,

das neuartige Coronavirus stellt alle vor große Herausforderungen. Die Pandemie hat weltweit zu vielen Krankheitsfällen und einschneidenden Maßnahmen zur Kontrolle von dessen Ausbreitung geführt.  Eine Erkrankung mit dem Coronavirus (COVID-19) äußert sich anfänglich typischerweise mit einer Abgeschlagenheit, einem trockenen Husten und Fieber, im weiteren Verlauf kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Häufig verläuft die Erkrankung, insbesondere im Kindes- und Jugendalter, allerdings mit milden Symptomen. Bisher liegen keine belastbaren Daten über den Verlauf von COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen mit einer entzündlich-rheumatischen oder autoinflammatorischen Erkrankung oder unter einer immunsuppressiven Behandlung vor. In Italien gibt es erste Erfahrungen, dass immunsupprimierte Kinder und Jugendliche nicht häufiger oder schwerer krank sind.

Welche Maßnahmen können für Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen empfohlen werden?

  1. Allgemeine Maßnahmen
  • Bitte setzen Sie Rheumamedikamente, wie z.B. Methotrexat (MTX), Biologika oder Kortison, nicht ab, ohne den/die behandelnde/n Rheumatologen/ Rheumatologin zu konsultieren. Eine Änderung der medikamentösen Therapie birgt immer die Gefahr eines Rheumaschubes.
  • Kinder und Jugendliche mit aktiven rheumatischen Erkrankungen gehören zu den Risikogruppen, ebenso wie Patient*innen mit immununterdrückenden Medikamenten.

Das individuelle Risiko und ggf. eine Therapieanpassung (z.B. des Kortisons) sind mit dem/der behandelnden Kinderrheumatologen/Kinderrheumatologin zu besprechen.

  • Zur Vermeidung einer Infektion mit COVID-19 sind die über das Robert Koch-Institut verbreiteten Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen unbedingt einzuhalten. Diese beinhalten das Waschen der Hände, den Versuch nicht ins Gesicht zu fassen, das Niesen und Husten in die Armbeuge und das Händeschütteln einzustellen. Aktuell ist die Reduktion sozialer Kontakt wesentlich, Menschenansammlungen und Kontakt zu Menschen mit Erkältungssymptomen sollten zurzeit grundsätzlich vermieden werden.
  1. Vorgehen bei Verdacht auf -/ bzw. Nachweis einer Infektion
  • Sollten Sie bzw. Ihr Kind sich in Quarantäne befinden bzw. besteht ein dringender Verdacht eine bestätigter Ansteckung (Infektion) mit dem Coronavirus ist in Rücksprache mit dem/r behandelnden Rheumatologen/Rheumatologin zu entscheiden, ob die Therapie modifiziert oder vorübergehend ausgesetztwird. Bis zur Rücksprache sollten immunmodulierende/immunsuppressive Medikamente vorerst nicht verabreicht werden. Eine Ausnahme stellen Steroide und Anakinra (Kineret®) dar – diese sollten nicht abrupt abgesetzt werden.
  • Bei Fieber und/oder reduziertem Allgemeinzustand und/oder angestrengter Atmung sollte umgehend Zugang zur medizinischen Versorgung gesucht werden.
  • Falls ein Routine-Termin in der Rheumatologie ansteht, sollten Sie Ihren/Ihre Kinderarzt/Kinderärztin oder Rheumatologen/Rheumatologin fragen, ob der Termin unbedingt notwendig Verschiebungen, Telefonate oder die Nutzung von digitalen Medien (z.B. Skype) können gute Alternativen sein.

Ihnen und Ihrer Familie eine gute Gesundheit und baldige Rückkehr zu einem normalen Alltag!

Stand 25. März 2020

Liebe Patienteneltern!

Nach den Ereignissen und Verlautbarungen dieses Wochenendes haben wir sowohl die bisherigen Regeln für unsere Ordination als auch ein paar Neuheiten für Sie zusammengefasst – Änderungen je nach weiteren Maßnahmen der Bundesregierung vorbehalten. Zunächst möchten wir aber betonen, dass wir selbstverständlich prinzipiell empfehlen, den Aufforderungen der Bundesregierung zu folgen.

• Als wichtigste Neuerung ab Montag, 16.3.2020, werden wir zumindest für diese Woche Telefonbetrieb ruhend stellen – so ist gesichert, dass die Rezeption sich um jene Patienten, die zu uns kommen, immer direkt und schnellstmöglich kümmern kann. Terminanfragen und sonstige Auskünfte daher bitte ab nun nur noch per email – ein eigener Telefondienst ruft Sie dann im Lauf des Tages zurück und vergibt einen Termin. Für einen Akuttermin schreiben Sie bitte in den Betreff der email „AKUTTERMIN HEUTE“ – dann kann die Rezeption, die die emails kontinuierlich kontrolliert, schnell rückrufen!
• Wie bisher gilt für Verdachtsfälle (Definition siehe unsere bisherigen Newsletter bzw.n https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus.html, dass solche Patienten die Wohnung nicht verlassen sollen, sondern das Gesundheitstelefon 1450 anrufen sollen und auf Anweisungen warten. Aktuell wir deine Testung dann meist zuhause durchgeführt werden, sollte eine Untersuchung durch einen Kinderarzt nötig sein, wird dies im Spitalsbereich in entsprechenden Isolationseinheiten stattfinden.
• Kinder, die KEIN Verdachtsfall sind, aber an Symptomen leiden, die von einer Coronavirusinfektion nicht zu unterscheiden sind (Husten, Schnupfen, Fieber…), sollten möglichst zu Hause bleiben – Tipps für die symptomatische Behandlung können vom behandelnden Kinderfacharzt telefonisch oder per email erteilt werden.
• Ist eine Arztvorstellung nötig, werden diese Kinder in der Schumanngasse bereits seit über einer Woche räumlich strikt von allen anderen Patienten getrennt – die Eltern betreten mit ihren Kindern die Rezeption nicht, sondern gehen direkt durch das Stiegenhaus (keine Garage, kein Lift erlaubt) in den zweiten Stock, wo sie im Seestern-Warteraum Platz nehmen und dann vom Arzt in Schutzkleidung gesehen werden. Das Haus wird auf demselben Weg verlassen, ohne Kontakt zu anderen Menschen zu haben.
• Untersuchungen, welche ohne Risiko für die Gesundheit verschoben werden können (z.B. reine Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen zum 2. oder 3. Geburtstag ohne geplante Impfung), können und sollen verschoben werden.
• Impftermine für bisher nicht oder noch nicht ausreichend geimpfte Säuglinge, dringende Untersuchungen beim Spezialisten wegen chronischer Grunderkrankungen, Ultraschalluntersuchungen wegen akuter Beschwerden oder mit unmittelbarer Konsequenz wie z. B. Hüftsonographie zum Ausschluss einer Hüftdysplasie gehören zu wichtigen Elementen der Gesundheitsvorsorge und können weiterhin wahrgenommen werden. Ähnliches gilt für Therapieeinheiten bei Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie – diese sind jedoch individuell zu beurteilen, wir bitten Sie dafür, sich bei Unsicherheit mit dem Spezialisten selbst per email Kontakt aufzunehmen. Generell bleiben aber alle bisher reservierten Termine aufrecht und werden von unseren Spezialisten auch durchgeführt.
• Für Patienten OHNE Verdacht und OHNE jegliche Atemwegssymptome gilt, dass unser baulich großzügig angelegt Haus es erlaubt, die nötigen Maßnahmen zu treffen, um einen reibungslosen Ablauf mit ausreichend Abstand zu anderen Menschen zu ermöglichen:
o Generell sind wir eine reine Terminordination, wodurch die Wartezeiten sehr kurz sind und in den Warteräumen ohnehin oft nur ein Patient mit seinen Eltern Platz nimmt. Wie auch von der Ärztekammer vorgeschlagen, vergeben wir ausschließlich Termine nach Voranmeldung (ab 17.3. per email für zumindest diese Woche).
o In den Warteräumen ist ausreichend Platz, sodass zwischen zwei Patienten ein Abstand von 1 Meter eingehalten werden kann.
o Wir haben seit heute auf den Gängen Sessel aufgestellt, sodass Eltern mit ihren Kindern auch hier eigene Wartebereiche finden, um möglichst alleine zu sitzen.
o Wir haben alle unsere Patienteneltern ersucht, für die nächsten Wochen nur noch alleine mit dem Kind – also ohne zweiten Elternteil, Großeltern etc. zu kommen, um die Personenanzahl so niedrig wie möglich zu halten.
o Weiters haben wir aus den Warteräumen das Spielzeug entfernt – wir bitten Sie, diese Maßnahme zu verstehen und ggf. selbst Spielzeug für Ihre Kinder mitzubringen.
o Wetterunabhängig haben wir unseren großen Hof für Sie geöffnet – auch hier ist ein Warten auf den Termin dann möglich (sofern man in einem der Räume im Erdgeschoss erwartet wird), wodurch ebenfalls Abstand zu anderen maximal vergrößert wird.

Wir hoffen erneut, Ihnen damit Ihre möglichen Fragen zum Ablauf des Betriebs in unserer Praxis für die nächsten Tage beantwortet zu haben und bitten Sie, bei weiteren Fragen eine email an ordination@kinderarztpraxis-schumanngasse.at zu schreiben.

Mit vielen Grüßen, das Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Patienteneltern!

Da wir aktuell viele Anfragen bezüglich Impftermine und sonstiger geplanter Untersuchungen erhalten, haben wir Ihnen hier die Vorgangsweise für die Schumanngasse zusammengestellt:

  • Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen in der Gesundheitsvorsorge für Säuglinge und Kleinkinder und sollten daher wenn möglich zu den empfohlenen Zeitpunkten stattfinden.
  • Untersuchungen beim Spezialisten wegen chronischer Grunderkrankungen, Ultraschalluntersuchungen und Therapieeinheiten bei Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind individuell zu beurteilen, auch hier kann eine Durchführung der Untersuchung oder Fortführung der Therapie möglichst zeitgerecht wichtig sein – wir bitten Sie dafür, sich bei Unsicherheit mit dem Spezialisten selbst per email Kontakt aufzunehmen. Generell bleiben aber alle bisher reservierten Termine aufrecht und werden von unseren Spezialisten auch durchgeführt.
  • Unser Haus ist baulich sehr großzügig angelegt, dennoch haben wir zusätzliche Maßnahmen getroffen, um für gesunde Patienten mit notwendigen Terminen einen reibungslosen Ablauf ermöglichen zu können:
    • Generell sind wir eine reine Terminordination, wodurch die Wartezeiten sehr kurz sind und in den Warteräumen ohnehin oft nur ein Patient mit seinen Eltern Platz nimmt.
    • In den Warteräumen ist ausreichend Platz, sodass zwischen zwei Patienten ein Abstand von 1 Meter eingehalten werden kann.
    • Wir haben seit heute auf den Gängen zusätzliche Sessel aufgestellt, sodass Eltern mit ihren Kindern auch hier eigene Wartebereiche finden, um möglichst alleine zu sitzen.
    • Wir haben alle unsere Patienteneltern ersucht, für die nächsten Wochen nur noch alleine mit dem Kind – also ohne zweiten Elternteil, Großeltern etc. zu kommen, um die Personenanzahl so niedrig wie möglich zu halten.
    • Weiters haben wir aus den Warteräumen das Spielzeug entfernt – wir bitten Sie, diese Maßnahme zu verstehen und ggf. selbst Spielzeug für Ihre Kinder mitzubringen.
    • Sobald es das Wetter zulässt, werden wir unseren Hof geöffnet haben – auch hier ist ein Warten auf den Termin dann möglich (sofern man in einem der Räume im Erdgeschoss erwartet wird), wodurch ebenfalls Abstand zu anderen und die Gefahr einer Tröpfcheninfektion minimiert wird.
    • Alle Patienten mit Hinweis auf eine Atemwegsinfektion oder Fieber werden strikt räumlich getrennt von den anderen Patienten angesehen und haben auch keinen Zutritt zu Garage, Lift, Warteräumen, regulären Arzträumen oder  der Rezeption – ein Kontakt zwischen gesunden Kindern und Kindern mit Atemwegsinfektionen ist daher bei uns ausgeschlossen.

Wir hoffen, Ihnen damit Ihre möglichen Fragen zum Ablauf des Betriebs in unserer Praxis für die nächsten Wochen beantwortet zu haben und bitten Sie, bei weiteren Fragen eine email an ordination@kinderarztpraxis-schumanngasse.at zu schreiben.

Mit vielen Grüßen, das Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Patienteneltern!

Entsprechend den Aufrufen und Vorgaben der Bundesregierung, die Ausbreitung des Coronavirus in Österreich so gut wie möglich einzudämmen, haben wir in der Kinderarztpraxis Schumanngasse folgende Maßnahmen eingeführt:

 

  • Wir bitten Sie, mit Kindern, die – auch ohne Kontakt zu einem bestätigten Fall oder ohne Aufenthalt in einem Risikogebiet – Zeichen einer Atemwegsinfektion (Husten, Schnupfen, Fieber) haben, möglichst zu Hause zu bleiben. In vielen Fällen ist eine symptomatische Therapie, die gegebenenfalls mit Ihrem Kinderfacharzt/ Ihrer Kinderfachärztin rückbesprochen wird, ausreichend.
  • Sollten Sie eine ärztliche Vorstellung für nötig erachten, ist wie schon auch in der letzten Woche bei Verdacht auf Coronavirusinfektion (Kontakt zu einem bestätigten Fall, Aufenthalt in einem Risikogebiet) die Telefonnummer des Gesundheitsdienstes zu wählen (1450) und dann nach den Empfehlungen zu handeln.
  • Sollte kein Verdachtsfall vorliegen, können Sie mit ihrem Kind weiterhin in die Schumanngasse kommen – seit letzter Woche werden sämtliche Patienten mit Atemwegssymptomen aber ausschließlich unter Umgehung der Rezeption direkt durch das Stiegenhaus in den 2. Stock gebeten, wo diese Kinder in einem abgetrennten Bereich von einem Arzt in Schutzkleidung untersucht werden. Wir bitten Sie, uns bei dieser Maßnahme zu helfen – nur so können wir Konktakt mit anderen Patienten verhindern!
  • Für alle gesunden Kinder und Ihre Eltern stehen weiterhin unsere regulären Wartebereiche zur Verfügung – wir werden jedoch vor den Warteräumen auch am Gang Sitzmöglichkeiten aufstellen, sodass wir einen Mindestabstand von einem Meter auch zwischen völlig gesunden Patienten, welche zu Routineuntersuchungen wie Impfunge, Mutter-Kind-Pass, Ultraschall, Augenarzt oder ähnlichem kommen, möglichst einhalten können.
  • Wir bitten Sie weiters, die Anzahl an Begleitpersonen so niedrig wie möglich zu halten. Bitte kommen Sie mit Ihrem Kind möglichst alleine ohne Geschwisterkinder, Partner oder Großeltern.
  • Wir bitten Sie schließlich, Aufenthalte nach dem Arztbesuch in Warteraum oder Rezeption möglichst kurz zu halten – auch wir werden unser Bestes geben, dass Sie und Ihr Kind ohne Wartezeiten gesehen werden und auch alle organisatorischen Dinge an der Rezeption rasch bearbeitet werden.

Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation und bitten Sie zu bedenken, dass all diese Maßnahmen nicht nur Ihrem eigenen Kinder oder Ihren Verwandten höheren Alters hilft, sondern auch der Gesellschaft, der wir alle angehören!

Liebe Eltern unserer Patienten!

Aufgrund einer Erkrankung des zuständigen Kinderarztes bleibt die Akutordination morgen (Samstag, 7.3.2020) geschlossen! Wir haben aber einen Ersatz-Slot für dieses Wochenende geöffnet – am Sonntag, den 8.3.2020 von 14 Uhr bis 17 Uhr! Auch für diesen Termin gilt wie immer am Wochenende: bitte am Tag selber (ab 14 Uhr) anrufen und sich direkt von der diensthabenden Kinderfachärztin einen Termin geben lassen!

Mit vielen Grüßen und ein schönes Wochenende, das Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Eltern unserer Patienten!

In Abstimmung mit den aktuellen Empfehlungen der Ärztekammer und des Bundesministerium für Soziales haben wir nochmals zusammenfassend folgende Information für bzw. Bitte an Sie:

Wenn Ihr Kind unter folgenden akuten Symptomen leidet:

  • Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber,
  • UND Sie mit Ihrem Kind in den 14 Tagen vor Auftreten dieser Symptome Kontakt mit einer bestätigten oder wahrscheinlich an Coronavirus erkrankten Person hatten,
  • ODER Sie mit Ihrem Kind von einem Aufenthalt aus einer Region zurückgekehrt sind, in der von einer anhaltenden Übertragung von Coronavirus ausgegangen wird (Festland-China, Italien (Venetien, Piemont, Lombardei, Emilia-Romagna), Iran, Japan, Hongkong, Singapur, Südkorea),
  • ODER Sie mit Ihrem Kind in einer Gesundheitseinrichtung waren, wo Patienten mit einer Coronaviruserkrankung aufgenommen oder behandelt worden sind oder Sie selbst in einer solchen Einrichtung arbeiten,

bitten wir Sie in Abstimmung mit den Behörden, sich nicht an den niedergelassenen Bereich zu wenden, sondern zu Hause zu bleiben, die Nummer 1450 zu wählen und den Empfehlungen, die Sie erhalten werden, zu folgen! Wenn Ihr Kind ein Verdachtsfall sein sollte, wird eine Testung für Sie organisiert!

Sollten die oben aufgezählten Punkte auf Ihr Kind nicht zutreffen und Sie einen Akuttermin für die Abklärung einer akuten respiratorischen oder fieberhaften Erkrankung Ihres Kindes  (OHNE die oben angegebene Kombination, die zur Diagnose „Verdachtsfall“ führt) benötigen, so haben wir in den letzten 24 Stunden nun Maßnahmen ergriffen, um einen eine solche Vorstellung in der Kinderarztpraxis Schumanngasse zu ermöglichen:

  • Bitte melden Sie sich in diesem Fall wie gewohnt bei uns telefonisch und schildern Sie auch unserer Rezeption nochmals die Symptome und helfen Sie uns, einzuschätzen, ob bei Ihrem Kind tatsächlich KEIN VERDACHTSFALL vorliegt
  • Wie auch bisher haben wir an jedem Tag eine begrenzte Anzahl an Akutterminen reserviert, die wir an unsere Stammpatienten (also an Kinder in kinderärztlicher Betreuung bei uns) bevorzugt vergeben.
  • Für einen solchen Akuttermin wird Ihnen die Rezeption dann telefonisch genau schildern, in welcher Form Sie in Zugang zu einem Bereich unserer Ordination erhalten, in dem Sie und Ihr Kind vom Arzt/ von der Ärztin gesehen werden können, ohne Kontakt mit Rezeption oder anderen Patienten zu haben. Bitte befolgen Sie diese telefonisch an Sie ausgegebenen Empfehlungen genau!
  • Wir erinnern daran, dass ein Test auf Coronavirusinfektion in unserer Ordination nicht durchgeführt wird, sondern dass für Fragen zur Testung (Indikation, Durchführung) bitte die Nummer 1450 zu wählen ist, wo Sie detaillierte Empfehlungen erhalten!

Liebe Eltern!

Seit heute gibt es einen bestätigten Fall einer Coronavirusinfektion in Wien. Wie von den Behörden und Experten mehrfach betont, möchten auch wir Ihnen sagen, dass es sich bei allen Maßnahmen, die wir dadurch treffen müssen, um ausgeprägte Vorsichtsmaßnahmen handelt, um eine Ausbreitung der Infektion möglichst zu verhindern:

Sollte Ihr Kind in diesen Tagen mit Fieber und Atemwegssymptomen (Schnupfen, Husten…) erkranken, so wird Ihnen empfohlen, möglichst zu Hause zu bleiben und symptomatisch zu therapieren. Wenn eine Arztvorstellung nötig werden sollte, müssen wir Sie bei diesen Symptomen bitten, sich möglichst an das Kaiser-Fran-Josef-Spital (SMZ-Süd) zu wenden, da dort Testungen und entsprechende Isolierungsmaßnahmen erfolgen. Sollte dies nicht möglich sein, sind andere Spitalsambulanzen aufgrund ihrer baulichen Eigenschaften besser geeignet als eine Ordination, in der eine Isolierung nur schwer aufrechterhalten ist.

Diese Empfehlung gilt insbesondere für Verdachtsfälle – ein Verdachtsfall liegt vor, wenn Ihr Kind Symptome eines hochfieberhaften Atemwegsinfekt hat (also Fieber und Husten) und entweder mit einer Person in Kontakt war, bei der nun der Verdacht auf eine Coronavirusinfektion besteht oder Ihr Kind in den letzten 2 Wochen in China, Norditalien oder anderen Ländern mit einer hohen Fallzahl auf Urlaub war. Im Fall eines Verdachtsfall ist es in jedem Fall empfohlen, sich direkt an die Gesundheitshotline 1450 zu wenden und den Empfehlungen oder Anweisungen zu folgen.

Sollte kein Verdachtsfall bestehen, aber die oben beschriebenen Symptome, so ist es wie erklärt dennoch sinnvoller, mit seinem Kind eine Einrichtung aufzusuchen, die sowohl eine entsprechende Isolierung als auch eine Testung durchführen kann, um nicht zu letzt für andere Patienten eine zusätzliche Gefährdung zu vermeiden.

Wir werden Sie je nach Entwicklung der Dinge über eine entsprechende Modifizierung dieser Empfehlung am Laufenden halten.

Mit vielen Grüßen, das Team der Schumanngasse

Prinzipiell wird aktuell empfohlen, bei Verdacht auf Coronavirusinfektion zu Hause zu bleiben und das Gesundheitstelefon 1450 anzurufen – dort wird Ihnen dann genau geraten, wie Sie vorgehen müssen. Generell ist in Wien für die Abklärung und Therapie von Coronarvirusverdachtsfällen das Kaiser-Franz-Josef-Spital zuständig, sodass Sie sich bei Verdacht mit Ihrem Kind an dieses Spital wenden sollten. Der Verdacht auf eine Coronavirusinfektion liegt vor, wenn Ihr Kind Symptome eines hochfieberhaften Atemwegsinfekt hat (Fieber und Husten) und entweder mit einer Person in Kontakt war, bei der nun der Verdacht auf eine Coronavirusinfektion besteht oder Ihr Kind in den letzten 2 Wochen in Gegenden mit Coronavirus-Fällen auf Urlaub war. Diese Definition kann sich jedoch bei einem entsprechenden Ausbruch in Wien noch ändern: deshalb bitten wir Sie, sich auch diesbezüglich – sollte Ihr Kind in den nächsten Tagen hoch fiebern und husten – an das Gesundheitstelefon 1450 zu wenden, um so die aktuellsten Informationen zu erhalten!

Das Bild des Eltern-werdens ist oft eines des absoluten Glücks und der völligen Harmonie. Was aber wenn der Start ins Leben nicht ganz so läuft wie erwartet? Was wenn es zu früh losgeht mit den Wehen, wenn die Ärzte aus Sorge um Mutter oder Kind dazu raten, das Baby schon frühzeitig auf die Welt zu holen? Was wenn aus der gewünschten „sanften Geburt“ ein Notkaiserschnitt wurde? Wenn das Neugeborene krank ist oder nicht gut trinken kann? Was wenn das erste Kuscheln nicht direkt nach der Geburt stattfinden kann, sondern vielleicht erst Stunden später auf einer Intensivstation wo massenhaft technische Geräte stehen und Alarme bimmeln?

Aber auch wenn nichts von diesen belastenden Ereignissen eintritt, die Geburt problemlos verläuft und sich die neue Familie nach wenigen Tagen zu Hause befindet, ist der Start manchmal nicht so, wie man es sich vorgestellt hat. Müdigkeit, Unsicherheit, Ratschläge von vielen Seiten und der große Wunsch „doch nur alles richtig zu machen“ üben in vielen Fällen einen großen Druck auf die Mütter und Väter aus. Manchmal bringt die Sorge die Eltern näher zusammen, manchmal kommt es aber auch dazu, dass die Sorge und Unsicherheit so groß ist, dass der gemeinsame Weg nicht gleich gefunden wird.

Das Unterstützungsangebot durch Frau Dr. Petra Krenn-Maritz findet in Einzel- oder Paarsitzungen statt und hat zum Ziel ressourcenorientiert und stärkend bestehende Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen sowie mögliche belastende Erfahrungen in die Lebensbiografie einzuordnen. Mein Anliegen ist es, Müttern und/oder Vätern in dieser Zeit zu helfen, gut in ihre Elternrolle zu finden und das Vertrauen in ihre Eltern-Kompetenz zu stärken.

Therapieangebot:

Einzeltherapie für Mütter oder Väter von Kindern, deren Start ins Leben auf Grund von Frühgeburtlichkeit oder Krankheit auf einer Intensivstation stattgefunden hat.

  • Bei vielen Eltern, deren Kinder nach der Geburt Zeit auf einer Neugeborenen-intensivstation verbringen mussten, entwickeln sich in den Wochen der Unsicherheit und Sorge Symptome wie vermehrte Unsicherheit, Angst, Schlafstörungen, angespannte Stimmung oder Nervosität. Auch nach Entlassung können diese Gefühle anhalten, manchmal sogar zunehmen.
  • Als Kinderärztin sehe ich welche weitreichenden Auswirkungen es für das Aufwachsen der Kinder hat, ob die Eltern einen Weg finden die Erfahrungen dieser schwierigen Zeit zu bewältigen. Durch meine langjährige Erfahrung mit belasteten Eltern habe ich ein Konzept für konkrete und niederschwellige Hilfe entwickelt. Eltern lernen dabei, wieder zu vertrauen – in die Gesundheit ihres Kindes, in ihre Elternschaft, in die Zukunft und ins Leben.

Unterstützung für Mütter oder Väter, die von den komplexen Anforderungen der Elternschaft gefordert sind, mit dem Ziel, Ihren persönlichen Weg zum Elternsein zu finden.

  • Mutter sein löst bei vielen Frauen neben der Freude auch große Unsicherheit und Selbstzweifel aus. Aus dem Wunsch heraus „alles ganz richtig“ zu machen, entsteht manchmal ein großer Druck und das Gefühl nicht gut genug zu sein. Gemeinsam bauen wir ein selbstbewusstes und individuelles Bild der eigenen Mutterrolle auf.
  • Begleitende Trauerarbeit bei Fehlgeburt oder Todgeburt. Keine gemeinsame Zeit miteinander verbringen zu können und sich nicht kennen gelernt zu haben, können zu anhaltender Trauer und großer Leere führen. Ich biete Unterstützung, um nach dieser schweren Erfahrung wieder mit Zuversicht in den Alltag zurück zu kehren.

Für weitere Information oder Terminvereinbarung:

www.wiedervertrauen.at