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Liebe Eltern!

Am Karsamstag ist der kinderärztliche Akutdienst von 9-12 Uhr Uhr nach telefonischer Voranmeldung in der Praxis. Ostersonntag und Ostermontag bleibt die Praxis geschlossen. Unsere Rezeption und unsere Ärzte und Therapeuten sind ab Dienstag, 6.4.2021, wieder für Sie und Ihre Kinder da!

Wir wünschen Ihnen allen frohe Ostern! Ihre Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Eltern!

Das Kursangebot unserer Ernährungswissenschafterin Veronika Ottenschläger gibt es nun auch online via Zoom – für jeden ganz einfach von zu Hause aus! Einfach anmelden und Frau Mag. Ottenschläger verschickt den Link an Sie für den Online-Kurs!

  • Beikost – Richtige Ernährung für Babys 1. Löffelchen: 
    • 18.2.2021 von 10.00-11.00 Uhr
    • 16.03.2021 von 10.00-11.00 Uhr
    • 05.05.2021 von 10.00-11.00 Uhr
    • 23.06.2021 von 10.00-11.00 Uhr
    • 22.09.2021 von 10.00-11.00 Uhr
  • Übergewicht im Kindesalter! Aktiv werden.
    • 10.03.2021 von 17.00-18.00 Uhr
    • 01.06.2021 von 17.00-18.00 Uhr
    • 15.09.2021 von 17.00-18.00 Uhr
  • Mein Kind will nicht essen! Gemüsemuffel & Co.
    • 11.03.2021 von 9.00-10.00 Uhr
    • 16.06.2021 von 9.00-10.00 Uhr
    • 29.09.2021 von 17.00-18.00 Uhr

Anmeldung: unter www.kinderarztpraxis-schumanngasse.at/kurse oder direkt unter veronika.ottenschlaeger@kinderarztpraxis-schumanngasse.at

Kosten: 20€ auf IBAN AT14 2011 1000 3487 9366; BIC: GIBAATWWXXX, am besten bis 1 Tag vor Kursbeginn, Zoom-Link wird nach Einzahlung verschickt!

Vortragende:  Mag. Veronika Ottenschläger  – Ernährungswissenschaftlerin, TCM Therapeutin

Mit vielen lieben Grüßen, das Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Eltern,

als Diätologin und Ernährungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Kinderernährung treten im Rahmen meiner Beratungen immer wieder Eltern mit denselben Fragen rund um das Thema „Beikost“ an mich heran. Vor allem in der heutigen Zeit, in der die Themen Klimawandel und Fleischkonsum sehr präsent sind, nimmt die Unsicherheit im Umgang mit gesunder Kinderernährung zu. Dieses Schreiben soll Ihnen anhand von typischen Elternfragen einen kurzen Überblick über die zwei besonders kritischen Nährstoffe im Beikostalter, nämlich Eisen und Zink geben, und Ihnen eine vegetarische Alternative zu dem klassischen „Kartoffel-Fleisch-Brei“ liefern.

 

 „Warum sollte mein Kind Fleisch essen – und muss es jeden Tag Fleisch sein?“

Die primäre Empfehlung ist eine ausgewogene optimierte Mischkost – und diese enthält auch Fleisch. Neben dem Proteingehalt ist Fleisch vor allem als Eisen- und Zinklieferant für das im Wachstum befindliche Kind wichtig. Der Säugling verfügt bei der Geburt über Eisenspeicher, die ihn während der ersten 6 Lebensmonate zusammen mit gut verfügbarem Eisen aus der Muttermilch versorgen. Ab dem 6. Lebensmonat kann der Bedarf (8 mg pro Tag (DACH, 2008)) des Säuglings nicht mehr ausreichend über körpereigene Speicher und Muttermilch gedeckt werden. Es besteht ein nennenswerter und steigender Bedarf, Eisen über die Nahrung zuzuführen (WHO, 2009). Daher muss man besonders ab Beginn der Beikosteinführung auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen und Zink achten. Eisen- und zinkreiche Lebensmittel sind Rind-, Kalb-, und Schweinefleisch – aber auch Getreide und Hülsenfrüchte.

Muss es also jeden Tag Fleisch sein? Nein! Die Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung lauten: „Fleisch UND Wurstwaren 2-3 mal pro Woche.“ Um einen Beitrag in Richtung Klimawandel und dem damit verbundenen Fleischkonsum zu leisten, empfehle ich jedoch, den Fleischkonsum auf 1-2 mal pro Woche zu reduzieren, auf qualitativ hochwertiges Fleisch von österreichischen Bio-Tieren zurück zu greifen. – und dafür vermehrt auf vegetarische Alternativen für die Eisen- und Zinkzufuhr zu achten.

„Wir sind Vegetarier und möchten auch nicht, dass unser Kind Fleisch ist – ist das in Ordnung?“

Eine ausgewogene ovolaktovegetabile Ernährung kann während der Schwangerschaft, Stillzeit sowie des Säuglings- und Kleinkindalters eine gute Alternative zur omnivoren Lebensweise bedeuten und eine adäquate Versorgung mit Eiweiß, Eisen und Zink gewährleisten. Je restriktiver die Art des Vegetarismus jedoch ist, umso höher ist das Risiko einer Unterversorgung mit Nährstoffen. Wie schon oben beschrieben, sind Getreide und vor allem Hülsenfrüchte ein wichtiger Eisen- und Zinklieferant. Der klassische „Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei“ wird also durch eine vegetarische Form ersetzt in dem an die Stelle des Fleischs Getreide (hier ist vor allem Hirse als Eisenlieferant zu nenne), Naturtofu (kein Räuchertofu), Hülsenfrüchte oder Hühnerei treten.

Hülsenfrüchte darf mein Kind auch schon essen?“

Ja, das darf es – Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Kichererbsen gehören zu der Gruppe der nährstoffreichen Lebensmittel und sollten auch gezielt in den Speiseplan eingebaut werden. Sie sind an fleischlosen Tagen eine gute Eiweißalternative – und für Kinder, die vegetarisch aufwachsen, besonders wichtig. Solange der Säugling noch keine Zähne hat muss lediglich auf die richtige Zubereitung geachtet werden. Ich empfehle, alles fein zu pürieren.

„Was hat es damit auf sich, dass man eisenhaltige Lebensmittel immer mit Vitamin C zu sich nehmen muss?“

Die Zugabe von Vitamin C-reichem Obst und Gemüse kann die Eisenverfügbarkeit aus einer Mahlzeit verbessern. Vitamin C-reiche Lebensmittel sind z.B.: Paprika, Fenchel, Brokkoli, Grünes Blattgemüse (Spinat, Mangold), Kohlrabi, Beeren (Himbeere, Erdbeere, Heidelbeere, Johannisbeere). Milch oder Milchprodukte sollten hingegen nicht in diesen Speisen enthalten sein, da Calcium die Verfügbarkeit von Eisen verschlechtert.

 

Rezept für einen VEGETARISCHEN GEMÜSE-KARTOFFEL-GETREIDE-BREI: 

Zutaten für ab dem 4. bis 6. Monat:
90 g Gemüse
40 g Kartoffeln
8 g Haferflocken
30 ml Saft oder Obstpüree
Wasser nach Bedarf
ml Rapsöl

Zutaten für ab dem 7. bis 9. Monat:
100 g Gemüse
50 Kartoffeln
10 g Haferflocken
35 ml Saft oder Obstpüree
Wasser nach Bedarf
ml Rapsöl

Gemüse putzen und klein schneiden. Kartoffeln schälen, klein schneiden und mit dem Gemüse in wenig Wasser weich kochen. Haferflocken zufügen. Saft oder Obstpüree dazugeben und zusammen mit Wasser pürieren. Rapsöl in den Brei einrühren.

Wenn Sie weitere Fragen rund um das Thema Kinderernährung haben, dann besuchen Sie mich auf meiner Homepage https://www.ernaehrung-pierer.com oder auf der Homepage der Kinderarztpraxis  Schumanngasse  https://www.kinderarztpraxis-schumanngasse.at. Gerne können Sie auch bei der Rezeption nach meiner Visitenkarte fragen.

Ich freue mich auf alle neuen und bekannten Gesichter –  und scheuen Sie sich nicht,  mich bei Fragen zu kontaktieren, gerne auch per Email: antoniapierer@gmail.com!

Alles Liebe,

Ihre Antonia Pierer

 

Liebe Eltern!

 

Mit dieser Woche möchten wir Ihnen folgende Neuerungen in der Schumanngasse ankündigen bzw. einige schon länger bestehende Informationen in Erinnerung rufen:

 

COVID-Ag-Schnelltest

 

Wir freuen uns, unseren Patienten hiermit die Durchführung von COVID-Ag-Schnelltests anbieten zu können. Während bei Akutterminen von kranken Kindern mit Symptomatik die Testung nach Maßgabe der Ärztin oder Arztes erfolgt und gegebenenfalls auch direkt die Durchführung einer PCR-Testung via Meldung beim Gesundheitsamts des Bezirkes empfohlen wird, bieten wir für gesunde, asymptomatische Kinder nun eigene COVID-Ag-Schnelltest-Kurztermione. Bei diesem Termin wird ein COVID-Ag-Schnelltest als Screeningmethode via Nasenabstrich oder Nasenrachenabstrich inklusive ärztlicher Bestätigung des negativen Testergebnis durchgeführt. Folgende Punkte bitten wir Sie dabei zu berücksichtigen:

 

  • COVID-Ag-Schnelltest-Termine werden ausschließlich an gesunde, asymptomatische Patienten vergeben – sollte Ihr Kind krank sein und dadurch auch eine Anamnese und klinische Untersuchung nötig sein, bitten wir Sie, sich einen regulären Akuttermin auszumachen.
  • Beim COVID-Ag-Schnelltest-Termin wird vom Arzt ein Nasenabstrich oder ein Nasenrachenabstrich durchgeführt und mit dem gewonnenen Sekret dann ein COVID-Ag-Schnelltest durchgeführt und das Ergebnis schriftlich festgehalten.
  • Sie erhalten eine schriftliche, ärztliche Bestätigung des negativen Testergebnisses, gerne können wir hier auch die Reisepassnummer Ihres Kindes eintragen.
  • Sollte der Test positiv sein, wir im selben Termin ein neuerlicher Abstrich für eine PCR-Testung gewonnen und dieser an labors.at geschickt – für Ihr Kind wird eine Absonderungsempfehlung ausgesprochen. Über alles weitere entscheidet dann das Gesundheitsamt Ihres Bezirkes, an welchen ein etwaig positives PCR-Ergebnis dann direkt von labors.at gemeldet wird. Sie selber erhalten den PCR-Befund ebenfalls über labors.at. Bis zum Erhalt eines negativen PCR-Befundes muss Ihr Kind (im Fall eines positiven Schnelltest-Befundes) in häuslicher Quarantäne verbleiben.
  • Die Kosten für einen COVID-Ag-Schnelltest Termin betragen 80 Euro für den Termin und die Bestätigung sowie 10 Euro Materialkosten – insgesamt also 90 Euro. Da es sich um einen reinen Screening-Termin bei einem gesunden Kind handelt, ist die Honorarnote weder bei der öffentlichen Krankenkassa noch bei Ihrer privaten Zusatzversicherung einreichbar, sondern privat zu begleichen.
  • Auf Wunsch führen wir auch einen COVID-Ag-Schnelltest bei den Eltern unserer Patienten durch – bitte geben Sie dies bei der Anmeldung jedoch bekannt, da die Termindauer dadurch entsprechend verlängert Die Kosten für einen Kombinationstermin Kind-Elternteil für den COVID-Ag-Schnelltest inklusive schriftlicher Bestätigung für Kind und Elternteil belaufen sich auf 140 Euro plus 20 Euro Materialkosten.
  • Bitte verstehen Sie, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von COVID-Ag-Schnelltest Terminen pro Tag anbieten können, um weiterhin ausreichend Akuttermine für kranke Kinder frei zu haben – sobald diese vergeben sind, können wir für diesen Tag sodann keine weiteren Anmeldungen für COVID-Ag-Schnelltests zulassen.

 

 

AKUTORDINATION SAMSTAG – SONNTAG

 

Seit Dezember 2020 bieten wir neben unserem altbewährten Samstag auch Akuttermine am Sonntag von 9 bis 12 Uhr an. Für diese Termine ersuchen wir um direkte telefonische Vereinbarung mit dem diensthabenden Arzt. Wir bitten Sie, für diese Termine nicht per email anzufragen, da am Wochenende unsere Rezeption nicht besetzt ist und daher Emails erst am Montag morgens wieder bearbeitet werden! Sollte der Samstag- oder Sonntagsdienst wegen Erkrankung oder Verhinderung des Arztes ausfallen, wird dies auf unserer Homepage bekannt gegeben!

 

 

TERMINABSAGE

 

Sollten Sie einen Temin nicht wahrnehmen könnten, bitten wir Sie sehr herzlich, diesen spätestens 24 Stunden vor dem Termin abzusagen.  Gerne können Sie dies über eine kurze Email an unsere Rezeption (ordination@kinderarztpraxis-schumanngasse.at)  tun, so dass Sie Ihre Absage auch außerhalb der Telefonzeiten (9-12 Uhr und 14-17 Uhr) abgeben können. Wir bitten Sie um Verständnis, dass sich unsere ÄrztInnen und TherapeutInnen bei Nichterscheinen ohne zeitgerechte Absage das Ausstellen eines Ausfallshonorars im Einzelfall vorbehalten müssen.

 

 

Mit vielen lieben Grüßen, das Team der Schumanngasse

Liebe Familien!

Von 24.12. bis einschließlich 27.12. und von 31.12. bis einschließlich 3.1.2021 hat die Schumanngasse geschlossen – an diesen Tagen gibt es auch keine Akutdienste! Auch am 6.1.2021 bleibt unsere Ordination geschlossen, ebenfalls ohne Akutdienste.

Nach diesem Jahr voller neuer Situationen, Herausforderungen und Umstellungen wünschen wir Ihnen nun allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und dann ein gutes Jahr 2021 – es soll Ihren Kindern und Ihnen allen viel Glück und Freude bringen!

Alles Liebe wünscht Ihnen das gesamte Team der Kinderarztpraxis Schumanngasse

Liebe Eltern!

Es ist Advent – und wir beginnen ein neues Kapitel in der Schumanngasse: unsere Aktion „Schumanngasse hilft….“. Wir wollen ab nun für jedes an unserer Rezeption gekaufte Dorm-Kissen und jedes Produkt der Firmen Mama Aua sowie Helga Richter Pflege einen Euro an ein besonderes Projekt spenden. Den Anfang macht der Verein AFYA , den unsere Frau Dr. Krenn-Maritz, Teammitglied der ersten Stunde und im Vorstand von AFYA, hier vorstellt:

„Wenn Kinder in jungen Jahren Krieg und Flucht erlebt haben, enden die Alpträume nicht mit der Ankunft in einem sicheren Land. Eltern und Kinder brauchen Unterstützung, um gemeinsam die seelischen Wunden nach Trauma zu verstehen und zu heilen. Im AFYA Schulungsprogramm lernen Familien gemeinsam die Symptome von Traumafolgen zu erkennen, zu verstehen und zu kontrollieren. Die Familienmitglieder unterstützen sich gegenseitig und lernen Möglichkeiten kennen, um einander zu stärken.

In der gemeinsamen Auseinandersetzung mit schwierigen Themen aus der Vergangenheit, finden Eltern und Kinder mehr Ruhe und Gelassenheit. Damit wird Lernen und Konzentration in der Schule einfacher, Angst- und Wutzustände werden weniger und die Familie findet miteinander mehr Entspannung. Die Schulungen werden von muttersprachlichen TrainerInnen durchgeführt. Mehr Informationen unter www.afya.at“.

Wir hoffen, mit Ihnen gemeinsam so zunächst AFYA, und dann im Wechsel immer weiteren Organisationen, die wir gut finden und die wir gerne unterstützen möchten, Spenden zukommen lassen zu können und wünschen Ihnen nun ein besinnliches 2. Adventswochenende!

Mit vielen lieben Grüßen, das Team der Schumanngasse

Sorgen sind immer da

Eltern sein bedeutet neben Freude und Liebe immer auch Sorge. Eltern sorgen sich um die Gesundheit und Entwicklung ihrer Kinder, Menge und Art des Essens, mögliche oder stattgehabte Verletzungen, chronische Erkrankungen oder geplante Operationen. Sorgen bestehen auch zu sozialer und emotionaler Entwicklung, zur Eingewöhnung in den Kindergarten, Schulstart oder -wechsel, schulischen Leistungen, dem Freundeskreis und den Veränderungen, die die Pubertät bringt.

In den letzten Wochen und Monaten kommen zu all diesen Sorgen noch weitere dazu – Sorgen um die eigene Gesundheit und die Gesundheit der älteren Familienmitglieder, Sorgen um die wirtschaftliche Situation, um Veränderungen in der Gesellschaft und Sorge um die Zukunft. Zuletzt wurde durch den furchtbaren Terroranschlag auch noch das Gefühl von Sicherheit massiv erschüttert.

Was kann jetzt helfen?

Viele Eltern fragen sich, wie es ihren Kindern mit den aktuellen Veränderungen und Unsicherheiten im Alltag geht? Manche fühlen sich hilflos, weil sie das Gefühl haben, ihren Kindern nicht gut erklären zu können, was gerade passiert. Das Stresslevel jedes einzelnen ist erhöht, das Gefühl der Hilflosigkeit und Fremdbestimmung macht ruhiges und besonnenes Handeln schwieriger. In manchen Familien kommt es häufiger zu Auseinandersetzungen. Die Rolle des Elternseins wird schwerer durch die vielen Unsicherheiten.

Selbstfürsorge

Was können Sie als Eltern tun, um Ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen? Zuerst ist es wichtig, für sich selbst zu sorgen. Wir wissen aus Untersuchungen, dass ein „rund-um-die-Uhr“ beschäftigen mit den Problemen und Ängsten negative Effekte im Sinn von Schlafstörungen, vermehrter Unruhe, Reizbarkeit und Ängstlichkeit, aber auch das Auftreten von Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und ein zunehmendes Gefühl von Hoffnungslosigkeit auslösen kann. Es ist hilfreich, unsere Gedanken auf Dinge zu richten, die wir beeinflussen können, konkrete Dinge in unserem Alltag wie beispielsweise einen geregelten Tagesauflauf.  Aber auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft oder das Planen von regelmäßigen „Spielzeiten“, wo nicht über Zukunft, Sorge oder Krise gesprochen wird und die volle Aufmerksamkeit bei ihren Kindern liegt, kann den negativen Gefühlen entgegenwirken. In Krisen „vergisst“ man manchmal, was einem gut tut und Freude bereitet – versuchen Sie sich aktiv wieder an diese Dinge zu erinnern.

Limitierte „Sorgenzeit“ einrichten

Unsere Gedanken kreisen oft um die Fragen, ob Kindergärten oder Schulen wieder schließen werden, ob wir gesund bleiben, wann eine Impfung kommen wird, wie lange das alles noch dauern wird und ähnliches mehr. Antworten auf diese Fragen können wir jedoch nicht finden und so kann es sein, dass solche Gedanken den Großteil des Tages bestimmen. Eine bewährte Methode ist es, sich eine fixe „Sorgenzeit“ einzuplanen, eine Zeitspanne von beispielsweise 10-15 Minuten pro Tag, die ganz den Ängsten und Sorgen gewidmet ist. In dieser Zeit kann aktiv und intensiv über all diese Dinge nachgedacht oder gesprochen werden, nach Ablauf der geplanten Zeit soll jedoch wieder aktiv zum Alltag zurückgekehrt werden und eine positive Handlung gesetzt werden – beispielsweise Musik hören, Bewegung machen oder ein Spiel spielen. Durch Einführung einer limitierten und fix eingeplanten Zeit für die aktuellen Sorgen fällt es vielen Menschen leichter, die ungewünscht zwischendurch auftretenden Gedanken wegzuschieben und sich auf das hier und jetzt – das Spiel mit den Kindern, die Arbeit, den Spaziergang, das Kochen oder Essen, usw. – zu konzentrieren.

Bei Einführung der „Sorgenzeit“ ist es wichtig einen Wecker zu stellen, um die geplante Zeit nicht zu überschreiten. Auf genügend zeitlichen Abstand zwischen der „Sorgenzeit“ und dem Schlafengehen ist zu achten, falls möglich ist ein Zeitpunkt in der Mitte des Tages dafür empfohlen.

Sich mal ausklinken

Wir wissen aus Untersuchungen, dass es hilfreich ist, den Nachrichtenkonsum auf begrenzte und festgelegte Zeiten am Tag zu begrenzen, stundenlange „Berieselung“ von Informationssendungen, egal ob Fernsehen, Radio oder Internet können die Anspannung deutlich erhöhen. Vielleicht wollen Sie sich bewusst für ein paar Tage oder ein Wochenende eine Pause von den Berichterstattungen nehmen?

Wie rede ich mit den Kindern über bestimmte Themen?

Kleinere Kinder verstehen zwar meist die Zusammenhänge noch nicht, nehmen jedoch ganz genau Stimmungen wahr, können beispielsweise fühlen, dass ihre Eltern angespannt, unsicher oder traurig sind. Es ist deshalb wichtig, ehrlich seine Gefühle in kindgerechter Form mitzuteilen, also auch mal zu sagen, dass man traurig ist oder sich Sorgen macht.

Wenn Fragen von den Kindern kommen, sollte man sie möglichst ehrlich beantworten. Es ist dabei nicht wichtig, Details zu erklären, sondern eher darüber zu sprechen, welche Gefühle ein gewisses Ereignis auslöst. Ab dem Schulalter ist es wichtig, aktiv aktuelle Ereignisse anzusprechen, die in den Medien berichtet werden, um den Kindern zu helfen, einen geordneten Umgang mit den Inforationen zu bekommen.

Ein unkontrolliertes Konsumieren von Videos auf youtube oder social media ist ein häufiges Thema bei Jugendlichen und war auch nach dem Terroranschlag zu sehen. Hier ist es wichtig, Gespräche anzubieten, sich erzählen zu lassen, welche Inhalte in der Freundesgruppe geteilt werden und zu fragen, was sie bewegt und ängstigt. Eine alleinige Ablehnung der sozialen Medien hat möglicherweise den Effekt des Rückzugs der Jugendlichen und kann dazu führen, dass sie sich mit ihrer Angst und ihrem Schmerz allein gelassen fühlen.

Hilfe suchen

Die Konsequenzen dieser Pandemie und die daraus folgenden Maßnahmen machen uns oft Angst und lassen uns teilweise hilflos zurück. Manchmal gibt es Situationen, die sogar die stärksten Menschen nicht mehr alleine bewältigen können. Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie zwischendurch nicht mehr weiterwissen.

Dr. Petra Krenn-Maritz, MPH

Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde

Additivfach Neonatologische und Pädiatrische Intensivmedizin 

Traumatherapeutin

TRT („teaching recovery techniques“)-Trainerin

Frau Dr. Petra Krenn-Maritz bietet neben ihrer kinderärztlichen Tätigkeit auch traumatherapeutische Begleitung für Eltern an, deren Kinder nach Frühgeburt oder schwerer Erkrankung den Beginn des Lebens im Krankenhaus verbringen mussten.

Bei vielen dieser Eltern entwickeln sich in den Wochen der Unsicherheit und Sorge Symptome wie vermehrte Unsicherheit, Angst, Schlafstörungen, angespannte Stimmung oder Nervosität. Auch nach Entlassung können diese Gefühle anhalten, manchmal sogar zunehmen. Das therapeutische Angebot hat zum Ziel ressourcenorientiert und stärkend bestehende Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen sowie die belastende Erfahrung in die Lebensbiografie einzuordnen.

Für weitere Information oder Terminvereinbarung:

www.wiedervertrauen.at

office@wiedervertrauen.at

petra.krenn-maritz@kinderarztpraxis-schumanngasse.at

Im Folgenden sind Kontakte für Hilfe in akuten Krisen aufgelistet:

PSD – Not- und Krisendienst: 01/31 330

Notfallpsychologischer Dienst Österreich: 0699 188 554 00

Kriseninterventionszentrum (ab 18 Jahre): 01/406 95 95

Beratung für Elternfragen oder Krisen in der Familie:

https://www.rataufdraht.at/eltern

https://www.familienberatung.gv.at/krisen/

Beratung für Alleinerzieherinnen:

http://www.alleinerziehen.at/beratung-bei-gewalt-und-in-krisensituationen

Liebe Eltern!

Für die Dauer der Infektsaison (also voraussichtlich bis Ende März 2021) möchten wir Ihnen gerne Akuttermine auch am Sonntag anbieten. So wie schon am Samstag haben Sie die Möglichkeit, durch Anruf ab 9 Uhr sich direkt mit dem diensthabenden Kinderfacharzt einen Termin zwischen 9 und 12 Uhr für denselben Tag zu vereinbaren. Diese Termine stehen ausschließlich für akute Krankheitsbilder zur Verfügung – Impfungen oder Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sind am Sonntag wie auch schon bisher am Samstag nicht möglich!

Wir hoffen, Ihnen damit in der ein oder anderen Situation behilflich zu sein und schicken Ihnen viele Grüße, das Kinderarztteam der Schumanngasse

Liebe Eltern!

Für die Influenza-Impfung haben wir zusätzliche Kurztermine geschaffen, um möglichst vielen unserer kleinen Patienten einen Impftermin bieten zu können. Da die Impfung heuer zum Wiener Impfkonzept gehört, ist die Anzahl der pro Arzt vorhandenen Gratisimpfstoffe jedoch von der Stadt Wien vorgegeben und kann von uns selber nicht beeinflusst werden. Kinder über 6 Jahre können auch an den Impfstellen der Stadt Wien geimpft werden, eine weitere Ausweichmöglichkeit ist der käufliche Erwerb eines Impfstoffes in einer Apotheke – dieser kann dann zum Impftermin mitgebracht werden.

Wir wollten Sie weiters bitten, bei der Vereinbarung Ihres Influenza-Impftermins zu berücksichtigen, dass der Liefertermin der Gratisimpfstoffe noch nicht sicher feststeht – es ist jedoch mit Mitte bis Ende Oktober für den intamuskulär zu verabreichenden Totimpfstoff für Kinder ab 6 Monaten und mit Mitte November für den nasalen Lebendimpfstoff für Kinder über 24 Monaten zu rechnen. Wir bitten Sie, für Termine Mitte Oktober gegebenenfalls zwei Tage vor dem Impftermin per email anzufragen, ob der Impfstoff bereits geliefert wurde!

Wir schicken Ihnen viele liebe Grüße, das Team der Schumanngasse

Liebe Eltern!

Wir möchten Ihnen hier gerne eine Zusammenfassung unserer Praxis-Regeln in Erinnerung rufen, die für die Dauer der Ampelfarbe gelb bzw. orange in Wien gelten:

  • Maskenpflicht für alle Personen über 6 Jahre.
  • Bitte nur eine Begleitperson pro Kind hinein zum Arzt – eine eventuelle zweite Begleitperson bitten wir, in unserem Hof oder bei Schlechtwetter in einem unserer Gänge auf den Sitzgelegenheiten Platz zu nehmen. Helfen Sie uns, in den Warte- und Therapieräumen das Infektionsrisiko gering zu halten!
  • Bitte waschen Sie sich beim Betreten unserer Praxis die Hände – alternativ steht Ihnen ab morgen auch ein Händedesinfektionsmittel am Eingang zur Verfügung.

Unsere Regeln entstehen aus den Empfehlungen des Bundesministeriums, der Ärztekammer und unserer eigenen Initiative, Sie und Ihre Kinder zu schützen – und  Praxis mit denen darin arbeitenden Fachleuten möglichst den ganzen Herbst und Winter hindurch auch für Sie offen halten zu können! Wir bitten daher um Ihr Verständnis und Ihre aktive Mithilfe!

Mit vielen lieben Grüßen, das Team der Schumanngasse