Shōnishin
Shōnishin ist eine Form der Kinderakupunktur ohne Nadeln. Sie beruht auf dem Meridiansystem der Traditionellen Chinesischen Medizin und wurde in Japan vor etwa 250 Jahren eigens für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder entwickelt. In der Kinderarztpraxis Schumanngasse in Wien 1170 steht sie im Mittelpunkt des TCM-Angebots.
Wie behandelt wird
Mit speziellen Shōnishin-Instrumenten und mit der Hand werden durch Streichen, Drücken, Reiben und Klopfen Meridiane, Akupunkturpunkte und Körperareale stimuliert, die energetisch bestimmten Organen zugeordnet sind.
Das geschieht auf sanfte Art und Weise. Die Kinder empfinden es als sehr angenehm und genießen es richtig.
Wobei sie eingesetzt wird
- akute oder chronische Verschleimung in Atemwegen, Bronchien und Ohren sowie Infektanfälligkeit
- Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall
- Unruhe und Nachtschreien
- Enuresis, also Einnässen
- Probleme durch Frühgeburtlichkeit
- Entwicklungsverzögerungen unbekannter Ursache
Die TCM und ihre Therapieformen ersetzen keine schulmedizinischen Diagnosen und Behandlungen. Sie verstehen sich als komplementär zur evidenzbasierten wissenschaftlichen Medizin. Bei einer medizinischen Fragestellung ist der erste Weg die kinderärztliche Untersuchung.
Kosten
| Ersttermin ausführliches Gespräch mit Shōnishin und Rezeptur – 60 Minuten |
120 € |
| Folgetermin kurzes Gespräch, Shōnishin und Anpassung der Rezeptur – 45 Minuten |
75 € |
| Telefontermin etwa 15 Minuten, zur Erstellung einer Kräuter-Rezeptur |
45 € |
Für Erwachsene gelten eigene Honorare: Ersttermin 150 bis 180 €, Folgetermin 90 €. Die Kosten tragen Sie zunächst selbst. Je nach Krankenversicherung ist ein Kostenzuschuss möglich – bitte erkundigen Sie sich dazu direkt bei Ihrer Kasse.
Termin
Termine für die TCM-Sprechstunde buchen Sie direkt über unsere Online-Terminvereinbarung. Wenn kein passender Termin dabei ist, rufen Sie uns unter +43 1 480 30 10 an.
Mehr zum Fachgebiet steht unter Traditionelle Chinesische Medizin. Weitere TCM-Anwendungen im Haus: Schröpfen, Gua Sha und chinesische Heilkräuter. Als zweite komplementäre Methode gibt es die Homöopathie.
