Globuli
Globuli sind die häufigste Darreichungsform homöopathischer Arzneien: kleine Zuckerkügelchen aus Saccharose, die in der jeweiligen flüssigen Form einer homöopathischen Arznei gewälzt werden. Weil sie sich einfach dosieren lassen und Kinder sie meist gern nehmen, sind sie in der Kinderheilkunde die übliche Form.
Das Wichtigste in Kürze
- Globuli sind Zuckerkügelchen, die mit der flüssigen Arznei benetzt werden.
- Eingenommen werden sie im Mund, über die Schleimhaut.
- Je zehn Minuten vorher und nachher nichts essen oder trinken – außer Wasser.
- Es gibt weitere Darreichungsformen – Tropfen, Tabletten, Ampullen, Augentropfen, Nasensprays.
- Welche Arznei in welcher Form, entscheidet die homöopathische Ordination.
Was Globuli sind
Globuli sind Zuckerkügelchen (Saccharose), die in der jeweiligen flüssigen Form einer homöopathischen Arznei gewälzt werden. Der Wirkstoff sitzt also nicht im Kügelchen selbst, sondern auf seiner Oberfläche – das Kügelchen ist der Träger.
Wie Globuli eingenommen werden
Globuli werden am besten im Mund über die Schleimhaut aufgenommen. Man lässt sie also im Mund zergehen, statt sie mit Wasser hinunterzuschlucken.
Die Zehn-Minuten-Regel. Idealerweise soll je etwa zehn Minuten vorher und nachher nichts gegessen oder getrunken werden – außer Wasser –, damit die Aufnahme nicht gestört wird. Bei Säuglingen und Kleinkindern lässt sich das nicht immer exakt einhalten; wie es in Ihrem Fall praktisch geht, besprechen Sie am besten direkt in der Ordination.
Andere Darreichungsformen
| Dilution Tropfen |
Zubereitung mit 40-prozentigem Alkohol |
|---|---|
| Tabletten | bestehen aus einer Milchzucker-Verreibung |
| Ampullen | für subkutane Injektionen und Infiltrationen |
| Augentropfen | |
| Nasensprays |
Welche Form im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Alter des Kindes und vom Anliegen ab. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind Globuli meist die praktischste Wahl – Tropfen enthalten Alkohol, Tabletten sind für kleine Kinder schwieriger.
Homöopathie ersetzt keine ärztliche Abklärung und keine medizinische Behandlung. Bei chronischen und bei schweren Erkrankungen kommt sie ausschließlich begleitend zur laufenden medizinischen Therapie in Frage, nie an deren Stelle. Wenn unklar ist, was hinter den Beschwerden Ihres Kindes steckt, ist der erste Weg die kinderärztliche Untersuchung.
Häufige Fragen
Was sind Globuli?
Die häufigste Darreichungsform homöopathischer Arzneien: Zuckerkügelchen aus Saccharose, die in der jeweiligen flüssigen Form einer homöopathischen Arznei gewälzt werden. Der Wirkstoff sitzt auf der Oberfläche des Kügelchens, nicht darin.
Wie werden Globuli richtig eingenommen?
Am besten im Mund über die Schleimhaut, man lässt sie also zergehen. Idealerweise soll je etwa zehn Minuten vorher und nachher nichts gegessen oder getrunken werden – außer Wasser –, damit die Aufnahme nicht gestört wird.
Darf mein Kind Wasser dazu trinken?
Ja. Wasser ist die einzige Ausnahme von der Regel, vorher und nachher je etwa zehn Minuten nichts zu sich zu nehmen.
Welche anderen Formen gibt es außer Globuli?
Dilutionen, also Tropfen auf Basis von 40-prozentigem Alkohol; Tabletten aus einer Milchzucker-Verreibung; Ampullen für subkutane Injektionen und Infiltrationen; außerdem Augentropfen und Nasensprays.
Wie homöopathische Arzneien hergestellt werden, steht unter Homöopathische Arzneien, der Überblick über die Methode unter Homöopathie. Termine und Honorare stehen bei der Homöopathischen Ordination, das Fachgebiet unter Homöopathie. Geht es zuerst um eine Abklärung, sind die Kinderärztinnen und Kinderärzte im Haus die richtige Adresse.
Zuletzt aktualisiert: September 2026